Mediation – vermitteln statt verklagen

in Konflikten vermittelnIrgendwann kommen wir alle an einen Punkt an dem wir Hilfe brauchen. Was als kleine Unstimmigkeit über Vertragskonditionen oder unbedeutender Streit unter Kollegen begann, ist mittlerweile völlig Eskaliert. Nun wird es persönlich. Es geht nicht mehr länger nur um Objektive Sachverhalte, sondern um Ehre und Emotionen. Keiner will nachgeben, keiner sein Gesicht verlieren.

Streit laugt aus – egal ob im Privatleben oder im Unternehmen. Er kann zu einer psychischen und emotionalen Belastung für beide Vertragsparteien werden, bei der nicht selten auch handfeste materielle Schäden eintreten. Und so können diese Schäden entstehen:

  • ein gemobbter Mitarbeiter leistet nur noch Dienst nach Vorschrift
  • ein Schlüssellieferant verweigert die weitere Zusammenarbeit
  • zwei Vorstände streiten permanent über ihren Zuständigkeitsbereich
  • ein verärgerter Kunde schädigt öffentlich den Ruf des Unternehmens

Ab einer bestimmte Eskalations-Stufe kennt ein Konflikt nur noch zwei Wege. Ein Weg führt vor die Tore der Zivil- und Arbeitsgerichte. Dieser Weg ist meist für beide Seiten ein teures Vergnügen. Wie auch immer das Verfahren ausgeht: zumindest eine Streitpartei wird sich am Ende um Ihr Recht betrogen fühlen. Eine konstruktive Zusammenarbeit ist danach kaum noch möglich.

Der zweite Weg ist fast immer der bessere. Und doch wird er im Land der Dichter und Denker immer noch eher die Ausnahme, als die Regel. Es geht um die Mediation.

Grundlage einer solchen Vermittlung – denn genau das bedeutet der Begriff Mediation – ist freilich, dass alle Streitparteien generell mit einer Mediation einverstanden sind und den berufenen Mediator anerkennen. Die Zahlen sprechen für sich. Durchschnittlich über 80% der Mediationsverfahren sollen gütlich gelöst werden. Und auch bei einem geringen Streitwert liegen den kosten einer Mediation meist deutlich unter denen einer Gerichtsverhandlung.

Also vermitteln statt verklagen heißt das Motto!

 

Gute Geschäfte wünscht Ihnen Ihr,

Sebastian Koch

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